Dienstag, 3. April 2018

project bag - eine Projekttasche

- unbezahlte Werbung durch Markennennung -
Ich habe diese Taschen selbst gekauft und keinerlei Gegenleistung des Herstellers erhalten. Im Folgenden teile ich in diesem redaktionellen Artikel meine Meinung dazu.


Dass es Projekttaschen gibt, habe ich erst auf Instagram gelernt. Man kann sie selbst nähen oder auf verschiedenen Platformen genähte Einzelstücke erwerben. Ich nähe zwar auch schon sehr lange und auch viel, aber nur Kleidung und Taschen sind so gar nicht mein Ding.

Also dachte ich: kaufst dir eben eine handgenähte Projekttasche.

Ich kann einschätzen wieviel Arbeit in so einer Tasche steckt und dann noch das Material - trotzdem schockte mich der Preis von um die 40 Euro. Mir ist durchaus klar, dass die Näherin bei diesen Preisen nicht auf einen angemessenen Stundenlohn kommt aber ich wollte nicht so viel Geld ausgeben.

Irgendwann kam ich auf die Idee doch mal beim allseits beliebten Am...äh...Olinehändler zu gucken ob es sowas dort auch gibt? Und siehe da! Das Angebot ist recht groß und begeisterte mich sofort.

So bestellte ich mir diese Projekttasche in "klein" (was für Sockenstricker voll ausreichend ist!) und dazu noch das passende Etui für Nadeln und Zubehör. Mit etwas über 50€ war das jetzt auch nicht billig, aber die vielen Details überzeugten mich.

Die Tasche hat durchweg gute Bewertungen und gleich vorweg: ich bin auch begeistert!

Sie hat ein großes Fach für die Strickarbeit und vier kleine abgeteilte, in die man die Wolle legt. So verheddern sich die Knäuel nicht, wenn man mit mehreren Farben strickt. In das große Fach passt auch gut das kleine Etui.

Der Deckel der Tasche ist zweigeteilt, durchsichtig und hat kleine Ösen mit Löchern, dort fädelt man den Faden durch und kann bei geschlossenem Deckel stricken. So bleibt die Wolle stets staubfrei.

Wie der Gatte so treffend bemerkte: immer schön dran denken, dass man VOR dem Stricken die Fäden durchfädelt!


 So wie auf dem Foto oben sieht das dann aus. Wolle rot und grau für ein zweifarbiges Projekt unter dem durchsichtigen Plastedeckel und im großen Fach Wolle in blau und die angefangene Socke. Dort passt übrigens auch noch das Notizbuch und die Magnettafel zum Reihen zählen mit rein.

Der Deckel ist zweigeteilt und die Seite ohne die Ösen schließt einfach mit Magentknöpfen.

Schön stabil ist auch das Etui und für eine Sockenstrickerin ausreichend.

Endlich genug Platz für all meine Strumpfnadeln, Maschenmarkierer usw.


Fazit:
Absolute Kaufempfehlung! Nun liegt nicht mehr das ganze Sofa voll mit meinem Strickzubehör, und die Wolle steht nicht mehr im Körbchen auf dem Fußboden und staubt ein. Außerdem finde auch all meine Sachen schneller.


Beide Taschen sind sehr sauber verarbeitet, die Reißverschlüsse stabil und gut gängig, und das Materiel ist ein derber leicht beschichteter fester Stoff. Die Marke erkennt ihr auf dem Foto oben und eine Suche führt euch schnell zu den Produkten.

Zum Schluß möchte ich noch einmal erwähnen, dass ich beide Taschen selbst bestellt und bezahlt habe. Diese Rezension habe ich geschrieben, weil ich voll von dem Produkt überzeugt bin. Ich habe dafür keinerlei Gegenleistung des Herstellers erhalten.








Mittwoch, 28. März 2018

Frohe Ostern - andere Länder, andere Sitten

Auf dem Foto bin ich zusehen, aufgenommen im April 1995 in Beirut/Libanon
Heute - so kurz vor Ostern - komm ich mal mit einem ungewöhnlichen Foto um die Ecke.

Aufgenommen wurde es im April 1995 in Beirut/Libanon. Wir haben dort im Libanon damals auf Grund  der Arbeit meines Mannes 3 Jahre gelebt.

Andere Länder, andere Sitten. Dort färbt man nicht die Eier, sondern die Küken. Sie werden kurz in ein Bad aus Lebensmittelfarbe getaucht und zu Ostern an die Kinder verschenkt. Ich denke nicht, dass diese Prozedur schädlich für die kleinen Kükchen ist, denn nach ein paar Wochen ist die Farbe wieder weg.

Also bitte keine bösen Kommentare, es wird dort halt so gemacht.

Wir bleiben aber doch lieber beim Färben der Eier - wie es aussieht finden wir die diesen Jahr auch recht gut im Schnee wieder ;-)

Ich wünsche meinen Lesern hier ein paar ruhige Osterfeiertage.

Donnerstag, 22. März 2018

Zwickel zum besseren Sitz der Ferse

Wie ich den Zwickel stricke



 An der Oberseite der Ferse stricke ich meist einen Zwickel. Dadurch hat man doch mehr Spielraum über dem Spann. Die Ferse geht bei mir über die Nadeln 1 und 4.

Den Zwickel stricke ich VOR (!) dem Stricken der Ferse!

Runde 1:
Am Anfang der Nadel 2 und am Ende der Nadel 3 jeweils eine Masche zunehmen.
Runde 2:
Zwischenrunde über alle Nadeln OHNE Zunahmen
Runde 3:
wieder Zunahmen wie Runde 1
Runde 4:
Zwischenrunde über alle Nadeln OHNE Zunahmen
Runde 5:
wieder Zunahmen wie Runde 1
Runde 6:
Zwischenrunde über alle Nadeln OHNE Zunahmen

Erst jetzt stricke ich meine bevorzugte Ferse. Im Gegensatz zu vielen Anleitungen stricke ich immer 4 Zwischenrunden. Ist die Ferse komplett fertig werden die Maschen des Zwickel wieder abgenommen (analog wie bei den Zunahmen).